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Als meinem SchmetterlingsPrinzip© Flügel wuchsen

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Einmal mehr wurde ich als Dozent und Kursleiter auf eine bunt gemischte Truppe zukünftiger Alltagsbegleiterinnen losgelassen. Obwohl die Teilnehmerinnen an dieser Qualifizierung nach §53c SGB XI für stationäre zusätzliche Betreuungskräfte eine bemerkenswert heterogene Gruppe bildeten, war doch eine erfreuliche Gemeinsamkeit schnell gefunden: alle Damen waren extrem motiviert. Und so war es auch nicht unbedingt sehr überraschend, dass die von mir vermittelten Lehrinhalte mit größtem Interesse aufgenommen wurden. Besonders angetan waren die wissbegierigen "Mädels" von meinem SchmetterlingsPrinzip©

Wenn auch die Aussage

"Schmetterlinge sind cool! Als Raupe fressen können, bis der Arzt kommt, dann ewig lange schlafen dürfen und dann - zack - als schlanke Schönheit aufstehen und wegfliegen"

nicht unbedingt das war, was ich als Dozent zum Thema Demenz rüberbringen wollte.

Ganzheitliche Kommunikation & Umgang mit Menschen mit Demenz -
mehr dazu in meinen Qualifizierungen und Seminaren.

Im weiteren Verlauf des Seminars häuften sich die zart geflügelten Schmetterlingsmomente überzufällig. Da wurden immer mehr schicke Blusen und lässige T-Shirts getragen, die mit hübschen Schmetterlings-Prints verziert waren. Aktenordner mit Schmetterlingsmotiven lagen auf den Tischen. An Halsketten baumelten filigrane Modeschmuck-Schmetterlinge. Sogar auf Kaffeebechern prangten plötzlich fröhliche Schmetterlinge. Und als die Damen mir in einer spontanen Geste weiblichen Wohlwollens einen Kuchen gebacken haben, war dieser über und über mit essbaren Schmetterlingen aus Marzipan und Zuckerguss dekoriert. Dazu gab es Muffins mit Schmetterlingszucker und Servietten mit, na, raten Sie mal, Schmetterlingen. Man musste wirklich nicht dement sein, um an dieser Überfülle fröhlicher Falter seinen sommersonnigen Spaß zu haben. Mehr Freude kann man einem Lehrstoff wohl nicht entgegen bringen.

Den Schmetterling, pardon, den Vogel abgeschossen hat allerdings eine Kursteilnehmerin, die sich extra für den Tag der Zertifikatsvergabe ein traumhaft schönes und vermutlich sündhaft teures Kleid geleistet hat, das über und über mit künstlerisch kunterbunten Schmetterlingen verziert war. Gut unterrichteten Kreisen zufolge würde sie sich so einen Luxus niemals gegönnt haben, wenn ihr nicht im Rahmen der Fortbildung klar geworden wäre, dass jeder Mensch Schmetterlinge liebt. Dazu kann ich nur sagen: Non scholae, sed vitae discimus.

Übrigens: Noch heute überraschen mich die Schmetterlings-Spätfolgen dieses Kurses. Denn immer noch gönnen sich ehemalige Teilnehmerinnen dieses denkwürdigen Seminars modische Kleidungsstücke mit attraktiven Schmetterlingsmotiven. Die dementen Menschen, denen sie damit herzlich begegnen, werden das gewiss zu schätzen wissen. 


Quellennachweise / Referenzen:
Blogbeitrag verfasst von: N.K./M.E.
Beitragsbild / Symbolfoto:
David Clode



Tags: #Demenzfortbildung #Schmetterlingsprinzip #Demenz #Morbus Alzheimer #Betreuungskräfte #Alltagsbegleiterinnen

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Qualifizierungen, Vorträge & Seminareratung

Qualifizierungen, Vorträge & Seminare

Demenz erscheint als eine unheimliche Erkrankung: Sowohl der motivierteste Profi als auch jeder Laie steht ihr oft hilflos gegenüber. Darum hat der Mensch mit Demenz und sein Gegenüber oft untereinander zu leiden. Als schulender Experte mache ich in Vorträgen und Seminaren mit den verwirrenden Besonderheiten der Demenz vertraut. Mein Schulungsziel: Den Menschen mit Demenz verstehen, mit ihm kommunizieren und ihn sinnvoll aktivieren. Als berufliche Qualifizierung nach §§ 43b, 45a oder 53c SGB XI (Betreuungskräfte stationär / Alltagsbegleiter ambulant, analog § 8 AnFöVO zugelassenes Qualifizierungskonzept) oder Fortbildung. Das so vermittelte Wissen ist essenziell. Denn nur, wer Demenz wirklich ursächlich begreift und damit das Verhalten der Menschen mit Demenz tatsächlich versteht, entlastet sich selbst und wahrt die Würde aller Beteiligten.

Kollegiale Beratung

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Alle Vertreter pflegender Berufe als auch Mitarbeitende in Arztpraxis oder Krankenhaus brauchen eine neutrale Anlaufstelle, die einen entlastenden und ideenreichen Austausch unter Kollegen bietet. Dies kann im Rahmen von regelmäßigen Teamsitzungen oder von anlassbezogenen Einzel- und Gruppengesprächen erfolgen. Auch ein berufsbegleitendes Coaching oder die vorgeschriebene Jahres-Pflicht-Fortbildung für professionelle Alltagsbegleiter und Betreuungskräfte nach §§ 43b / 45a (analog § 8 AnFöVO) / 53c SGB XI erhalten die notwendige Berufsfähigkeit. Hier stehe ich als erfahrener, kollegialer Berater und Begleiter zur Verfügung.

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Sie wollen initiativ eine ambulante, teilstationäre oder stationäre Einrichtung für Menschen mit Demenz ins Leben rufen oder modernisieren? Dazu gibt es viele Aspekte (z.B. Architektur, Einrichtung, Infrastruktur, Brandschutzvorschriften, Finanzierungsmöglichkeiten, Personalfragen, Sozialrechtliches) zu beachten sowie eine passende Betreuungsphilosophie zu vertreten. Mit meinen Kenntnissen als Initiator, Kenner und Betreuer diverser Wohnformen kann ich Sie dabei konkret und praxisorientiert unterstützen.

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Die vierte Heimbaugeneration (stationäre Wohngruppen als Familiensimulation), die fünfte Heimbaugeneration (Wohnen im Quartier in kleinen Häusern mit engem Stadtteilbezug), das Konzept der Pflege-/Demenz-Oasen und auch das Demenz-Dorf eröffnen moderne Wege in eine wertschätzende Pflegesituation mit Nestwärme und Geborgenheitsgefühl. Hierzu biete ich angehenden Wohngruppengründern, bestehenden ambulanten als auch stationären Einrichtungen bei anstehenden Modernisierungen, wie auch interessierten Angehörigen auf der Suche nach der optimalen Wohnmöglichkeit detaillierte und wichtige Informationen.

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Egal, ob Sie als Betreiber einer Einrichtung professionellen Informationsbedarf haben, oder als pflegender Angehöriger nach der optimalen Versorgungsmöglichkeit für einen Menschen mit Demenz suchen: Ich bin in allen Belangen rund um das Thema:DEMENZ Ihr kompetenter Ansprechpartner. Mit meinem umfangreichen Netzwerk und meinen zahlreichen Kontakten kann ich Sie bei allen auftretenden Problemen unterstützen. Wo auch immer der Schuh der Demenz Sie drückt: Bitte sprechen Sie mich an.


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